Logo Repower
 

Solar

Infrastruktur

Kundencenter

Jobs

Über Uns

Stromtarife 2027

Stromtarife 2027: Haushalte zahlen etwas weniger

28. August 2026

Für Haushalte im Netzgebiet der Repower sinken die jährlichen Stromkosten 2027 leicht. Gleichzeitig führt Repower saisonale Energiepreise ein, investiert weiter in ein leistungsfähiges Verteilnetz und ergänzt ihr Angebot mit dem variablen Stromtarif Optima.

Ein Vierpersonenhaushalt der ElCom-Verbrauchskategorie H4 mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden bezahlt 2027 inklusive MWST rund 1’449 Franken für Strom. Im laufenden Jahr sind es rund 1’469 Franken. Dies entspricht einer Entlastung von 20 Franken oder 1,4 Prozent. Ob die Stromkosten im Einzelfall tatsächlich sinken, hängt jedoch vom effektiven Stromverbrauch ab. Zudem beeinflussen auch die lokalen Gemeindeabgaben den Endbetrag. Repower stellt diese im Auftrag der Gemeinden in Rechnung.

Saisonale Preise für erneuerbare Energie

Das Standardprodukt Grischunpower unterscheidet ab 2027 beim Energietarif zwischen Sommer und Winter. Im Winter gilt ein höherer, im Sommer ein tieferer Tarif. Der durchschnittliche Energiepreis über das gesamte Jahr bleibt im Vergleich zum laufenden Jahr unverändert. Die individuelle Wirkung der saisonalen Tarifgestaltung hängt davon ab, wie sich der Stromverbrauch der einzelnen Kundinnen und Kunden auf Sommer und Winter verteilt.

Die saisonale Tarifgestaltung berücksichtigt, dass im Sommer mehr erneuerbare Energie verfügbar ist und sich die Bedingungen an den Strommärkten je nach Jahreszeit unterscheiden. Kundinnen und Kunden erhalten damit ein transparentes Preissignal, um ihren Verbrauch nach Möglichkeit in Zeiten mit einem grösseren Stromangebot zu verlagern.

Optima ergänzt die Tarifauswahl

Noch einen Schritt weiter geht Repower mit dem neuen variablen Stromtarif Optima. Stromkundinnen und Stromkunden können sich per 1. Januar 2027 freiwillig dafür entscheiden (Medienmitteilung vom 24. August 2026). Bei Optima variieren sowohl der Energiepreis als auch der Netznutzungspreis nach Tageszeit. Dabei ist jede Stunde einer von drei Preisstufen – Grün, Gelb oder Rot - zugeordnet. Diese berücksichtigen sowohl die saisonale Verfügbarkeit erneuerbarer Energie als auch die erwartete Auslastung des lokalen Stromnetzes. Die Tarifzeiten werden im Voraus festgelegt und bleiben innerhalb eines Quartals unverändert.

Kundinnen und Kunden mit Smart Meter können dadurch planbaren Verbrauch, etwa das Laden eines Elektroautos oder den Betrieb einer Wärmepumpe, gezielt in grüne und damit günstigere Stunden verlagern. So können sie ihre Stromkosten senken und gleichzeitig Belastungsspitzen im Netz reduzieren.

Investitionen in ein sicheres und leistungsfähiges Netz

Der Ausbau von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Elektromobilität stellt höhere Anforderungen an die Stromnetze. Repower investiert deshalb rund 30 bis 40 Millionen Franken jährlich in Netzverstärkungen, neue Trafostationen und moderne Smart-Grid-Technologien. Diese Investitionen ermöglichen die Integration zusätzlicher erneuerbarer Energie und sichern die zuverlässige Stromversorgung langfristig.

So setzt sich der Strompreis zusammen:

Der Strompreis setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: aus der gelieferten Energie, der Nutzung des Stromnetzes und der Messung sowie aus Abgaben und weiteren vorgegebenen Kosten. Dazu gehören beispielsweise die Systemdienstleistungen für einen sicheren Netzbetrieb und die Stromreserve zur Stärkung der Versorgungssicherheit.

Welche Kosten in die Tarife einfliessen dürfen und wie sie berechnet werden, ist gesetzlich geregelt. Die Tarife werden jährlich auf Basis dieser Vorgaben und der massgeblichen Kosten neu ermittelt.

Die detaillierten und verbindlichen Stromtarife 2027 sind unter repower.com/tarife verfügbar.

Medienmitteilung auf Rumantsch Grischun

Haben Sie Fragen?

Sie suchen nach weiteren Informationen? Gerne sind wir persönlich für Sie da.

Kontakt Medienstelle

Das könnte Sie auch interessieren